25 Jahre Weiberfastnacht in Mackenzell

Ein Jubiläum voller Witz, Tanz und guter Laune

Mit dem traditionellen „Gute-Laune-Lied“ wurde die diesjährige Weiberfastnacht eröffnet – und die Stimmung im Saal war von Beginn an ausgelassen. Auch das „Hey Mackenzell-Hippie-Lied“ durfte nicht fehlen, ebenso wenig wie der MAZ-Walzer, der den Abend offiziell einläutete.

 

Als Ansagerin führte „Emma aus der Rhön“ in unverwechselbarem Rhöner Platt durch das Programm. Mit viel Charme erzählte sie Geschichten von früher und heute, von Kirmeszeiten und wie aus „Helloween“ kurzerhand „Hello Molzbach“ wurde. Selbst nahm sie sich dabei augenzwinkernd auf die Schippe und brachte sogar ihr „Haustier Esche“ mit auf die Bühne. Ihre humorvollen Wortwechsel mit dem Publikum oder auch beim Aufbau mit „Schritttempo“ sorgten für viele Lacher.

 

Für sächsische Unterhaltung sorgte „Dschaggeliene“, alias Steffi Jahn. Sie berichtete in herrlich trockenem Dialekt von ihrem Urlaub auf „Cabri“, vom Weg zur Bikini-Figur und von Ehemann Udo – das Publikum dankte es ihr mit tosendem Applaus.

 

Musikalisch versuchten sich „Sekt und Selters“ als Bänkelsängerinnen. Tausendsassa Sabine Trapp hatte ihre Truppe mitgebracht, die kein Thema ausließ: starke Frauen, Politik, Frauen-EM, das Mackenzeller tegut oder die Kommunalwahlen – alles wurde humorvoll besungen.

 

Ein erster Höhepunkt des Abends: Die „flotten Omas“, echte Mackenzeller Urgesteine, wirbelten zu „Staying Alive“ und „Dirty Dancing“ über die Bühne. Mit dabei eine „fliegende Oma“ – Angelika Hildenbrand, Initiatorin der Weiberfastnacht vor 25 Jahren.

 

Zum Jubiläum überbrachte Andrea Abel die Grüße des Landrates.

 

Als „Königin der Geduld“ schilderte Anika Link augenzwinkernd den Alltag zwischen Männern und Frauen – von verschwundenen Scheren bis zu Klopapierrollen. Viele fühlten sich ertappt.

 

Für weitere Stimmung sorgten die Michelsrombacher Edelzicken mit einem mitreißenden Potpourri.

 

Auch die Mackenzeller Tanzgruppen begeisterten: Die „Dancing Roses“ und „Dancing Stars“ präsentierten schwungvolle Märsche, Tanzmariechen Angelina Kirst beeindruckte mit mehrfachen Spagaten. Die „Red Pearls“ entführten das Publikum in die Welt von Peter Pan, während die Molzbacher Voltis mit Ausdruck und Akrobatik glänzten – olympiareif.

 

Den krönenden Abschluss bildete „Schritttempo“, die trotz zweier weiterer Auftritte ins Heimatdorf gereist waren und den Saal mit der Mackenzeller Puppenkiste, schnellen Schritten, tollen Kostüme und mitreißender Ausstrahlung endgültig zum Beben brachten. Für die anstehenden Meisterschaften drücken die Mackenzellerinnen fest die Daumen.

 

Bevor DJ Guddi die anschließende Party eröffnete, bat Sitzungspräsidentin Claudia Gensler, die souverän durch das Programm geführt hatte, alle Aktiven noch einmal gemeinsam auf die Bühne – ein würdiger Abschluss eines rundum gelungenen Abends.